Chün Teeschalen

Chün TeeschaleChünglasur, nach einer nordchinesischen Stadt benannt, wo sie im 11. Jahrhundert erstmals hergestellt wurde. Eine blassblaue, opake Steinzeugglasur, die in reduzierender Atmosphäre hergestellt wird. In meiner Chünware entstehen die Zeichen in Zusammenhang mit Strohasche und entwickelt sich besonders schön bei dickem Glasurauftrag. Der Einfluss von Holzascheanflug ist nicht störend, bei starkem Ascheanflug verflüssigt sich das Glas zäh, tendiert ins Transparente oder ändert bei optimalen Bedingungen die Farbe in warme Ascheglasurflecken.

Meine Rakuteeschalen, die beim Rohbrand im Holzbrennofen durch zu viel Temperatur an manchen Stellen des Ofens zu dunkel werden, zeigen oftmals ein Bild von aufgeschmolzener Schlacke, die von den aufgelegten Gräsern stammen. Deformationen sind dabei seltene, nicht unerwünschte Nebeneffekte. Für diese nicht mehr als Rakuteeschalen verwertbare Schrühware habe ich vor Jahren mit der Chünglasur bei hoher Temperatur eine überraschende Lösung gefunden. Die ausgeschmolzene Schlacke, die noch die Zeichen von Gräsern vermittelt, wird von der Temperatur und der Glasur völlig ins Glas integriert und dies ergibt die überraschenden galaktischen Bilder von Assoziationen zu unserer Milchstraße. Lassen sie sich überraschen! 

Leider sind derzeit alle Chün-Teeschalen ausverkauft. Hier einige Beispiel-Bilder von verkauften Chün-Teeschalen:

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